Thorsten Lieder

data analysis, tutorials & screencast

Ein System das nicht lebt ist tot!

Posted on | Mai 11, 2012 | No Comments

Zu dieser wenig überraschenden Einsicht gelangt man, wenn man sich lange genug durch die Forenwelt in Netz geklickt hat. Es gibt hervorragende Beispiele von Foren, bei denen die Betreiber einfach alles richtig machen. Und es gibt Foren, bei denen das nicht so ist. Ich meine damit übrigens durchaus gar nicht mal die Inhalte, manche Foren und/oder Groups (auch bei Xing) sind derart speziell, dass sich dort nicht gerade minütlich Threads sammeln, dennoch können sie hoch effektiv und inhaltlich geradezu einzigartig und somit von hohem Wert sein.

Ich meine die Moderation! Zwar ist man als Benutzer eines Forums oder einer Gruppe nicht direkt mit einem Gegenüber befasst, aber dennoch merkt man doch recht schnell, ob ein Forum moderiert wird. Wenn nicht, „fühlt“ es sich tot an. Und dann stirbt ein derartiges System auch recht schnell.

Mir sind Beispiele bekannt, bei denen das dennoch versucht wurde. Beispielsweise wurde eine Online-Bildagentur ins Netz gestellt und dann davon ausgegangen, dass das „schon von selbst läuft“. Es lief nicht. Kein einziges Bild wurde verkauft! Oder ein Forum, das mit einem einprägsamen Namen einfach ins Netz gestellt wurde und in dem sich im Laufe von wenigen Wochen wenig Sinnhaftes ansammelte. Das Forum starb noch vor seinem ersten Geburtstag, es wurde einfach nicht mehr genutzt.

Es bedarf eines lebenden Menschen aus Fleisch und Blut der zuständig ist, der „dafür steht“, der ansprechbar ist, der re-agiert.

Genauso wie im weltweiten Netz, verhält es sich auch in internen Netzen, Stichwort „Wissensmanagement“. Auch hier ist mir ein Beispiel bekannt, bei dem ein großes Unternehmen in einer hoch-kompetenten Arbeitsgruppe die Voraussetzungen für ein Wissensmanagement-System erarbeitet hat. Nachdem die Arbeitsgruppe ihre vorbereitende Projektarbeit beendet hatte, gab es plötzlich niemanden mehr, der für die Umsetzung einstand. Das System wurde nicht realisiert. In einem anderen Beispiel ging es umgekehrt zu. Ein komplexes System für ein Wissensmanagement wurde realisiert und die Mitarbeiter wurden nicht „mitgenommen“; weder an der Planung beteidigt noch eingewiesen, noch nicht mal richtig informiert. Geschweige denn, dass zu Beginn bereits verwertbarer content eingepflegt wurde. Die Anwender navigierten einige Zeit im luftleeren Raum, das komplexe und teure System starb den Erstickungs-Tod.

Mehr zum Thema “Wissens-Management” gibt es HIER

„Das behalte ich doch besser für mich…“ Wissenstransfer im Unternehmen

Posted on | April 11, 2012 | 4 Comments

Was machen Sie mit Mitarbeitern die aus dem Unternehmen ausscheiden?

Wie vermitteln Sie neuen Mitarbeitern die erforderlichen Informationen?

Indikatoren für das Ausscheiden von Mitarbeitern:

  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Kündigung seitens des Mitarbeiters oder des Unternehmens, Vertrag ausgelaufen und nicht verlängert)
  • Beendigung der Lebensarbeitszeit – (Eintritt ins Rentenalter)
  • Wegzug eines Mitarbeiters
  • Tod eines Mitarbeiters

Abgesehen vom Tod eines Mitarbeiters, lassen sich die meisten andreren Termine in der Regel recht genau absehen.

Auch wird sich ein Unternehmen gewiss regelmäßig Gedanken über die Personalentwicklung in den nächsten Jahren machen oder gemacht haben. Aber Silvester und Weihnachten kommen ja immer so plötzlich.

Einige Indikatoren für „neue Mitarbeiter“:

  • Einstellung (Festanstellung, Zeitvertrag / Zeitarbeit / Projektarbeit)
  • Abteilungswechsel
  • Ortswechsel (Filialwechsel)
  • Einstellung von Auszubildenden
  • Vertragliche Verpflichtung von externen Mitarbeitern

Gewiss erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der längst verrentete Mitarbeiter „wieder ausgegraben“ wurden um z.B. ältere Software anpassen zu können. Ein Beispiel war das sog. „Millenium Problem“ um die Jahrtausendwende. Diese Mitarbeiter wurden seinerzeit aus den Unternehmen entlassen, OHNE dass sichergestellt wurde, dass deren Wissen hinreichend dokumentiert war.

Lohnt es sich überhaupt, Wissen zu sichern/speichern, wo Wissen doch so schnell veraltet? Grade deshalb! In vielen Fällen veraltet ja nicht das Wissen, zumeist verändern sich lediglich Details oder Parameter von Informationen und/oder Verfahren  – klassisches Beispiel: Einführung eines neuen Software-Releases oder die Modifikation eines Arbeitsablaufes (“…das Formular X geht jetzt nicht mehr über A, sondern direkt an B”)

Die Gründe für den Aufbau eines Wissens-Management liegen in der Regel auf der Hand und von deren Notwendigkeit braucht in der Regel auch kaum jemand überzeugt zu werden. Dennoch seien hier einige wesentlichen Gründe genannt:

  • Transparenz von Informationen (welche Information gehört in welchen Bereich?)
  • Übersichtlichkeit von Zuständigkeiten (auch in anderen Filialen, Geschäftsstellen, Standorten)
  • Ablaufprozesse werden beschrieben
  • Wissen geht nicht verloren (siehe hier insbesondere die Beispiele, in denen Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und ihr Wissen „mitnehmen“)
  • Informationen liegen idealerweise aktuell vor.
  • Zur Beschaffung von Informationen muss nicht darauf gewartet werden, dass der zuständige Mitarbeiter Zeit hat oder aus dem Urlaub oder von sonstiger Abwesenheit zurückgekehrt ist
  • Fragende Mitarbeiter können sich an ein „anonymes System“ wenden  (und können sich auch „trauen“ Fragen zu stellen)
  • Beschreibung von verwendeten Materialien für die Produktion
  • Beschreibung der Beschaffung (von Materialien, Büromaterial, internes Antragswesen etc.)
  • Unternehmens-Richtlinien z.B. für Beschaffung, Ausschreibungen, Pausenregelungen, Hausordnung(en), Urlaubsregelungen etc.
  • Auszubildenden steht eine Möglichkeit zur Verfügung, Informationen nachzuschlagen
  • Gebrauchsanweisungen und Verfahrensbeschreibungen liegen zentral vor und müssen nicht „zusammengesammelt“ werden.

Zur Durchsetzung eines entsprechenden Systems liegt der „Schwachpunkt“ oft der Verifizierbarkeit und das Problem der Quantifizierung.

  • Ist die Einführung im Vorfeld hinreichend und konstruktiv kommuniziert worden?
  • Wird das System genutzt? (fühlen sich die Mitarbeiter mit dem System wohl?)
  • Sind die Informationen hilfreich und verständlich (ein „das hat mir (nicht) geholfen“-Button ist gewiss zu bedenken)
  • Kann eine Zeitersparnis genannt (und ggf. quantitativ benannt) werden? (Interviews der Nutzer nach einer gewissen Nutzungs-Zeit nach Einführung)
  • Ist „Zeitersparnis“ überhaupt  das „Maß aller Dinge“? Führen die Erkenntnisse mittelfristig dazu, dass die Erledigung von Aufgaben besser und sicherer, mit geringerer Fehleranfälligkeit (oder eben auch schneller) durchgeführt werden?
  • Sind die Inhalte angemessen in der Darstellung und im Umfang (Vermeidung von Quassel-Strippen)
  • Können z.B. interne Seminare eingespart werden? (Reisekosten, Fahrtkosten, Hotelkosten etc.)
  • Bei der Einstellung ist ggf. zu prüfen, ob die Quelle (automatsch) gespeichert werden soll (hier ist sicher Rücksprache mit dem Betriebsrat angeraten)

Häufig ist festzustellen, dass Mitarbeiter, regelrecht auf ihrem Wissen „sitzen“ und somit die Transparenz behindern. Nicht selten ist die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz ein Grund, Informationen für sich zu behalten. Aber wem gehört eigentlich das von den Mitarbeitern erworbene Wissen? Akzeptanzproblemen von Mitarbeitern begegnet man am besten, wenn von Seiten der Unternehmensleitung die Methoden nicht nur „gut-heißt“, also „virtuell unterstützt“ wird, sondern wenn Geschäftsführer, Abteilungsleiter und sonstige „Chefs“ sich aktiv am Wissenstransfer beteiligen.

Zum Erfolg für die Einführung eines Wissens-Management zählt auch

  • die Taktik der Einführung. Wenn Mitarbeitern ein System „vor den Füße geworfen“ und anschließend erwartet wird, dass es gleich genutzt wird, ist der Erfolg sicher nicht gewährleistet.
  • Die Entwicklung sollte bereits im Vorfeld kommuniziert werden (mindestens: eine offizielle Bekanntmachung des Plans und ein (ggf. vorläufiger) Einführungstermin. Wird ein System eingeführt und erst anschließend gefragt, wofür und wie es verwendet werden soll, ist gewiss wenig zielführend.
  • Eine Wissensdatenbank sollte zum Zeitpunkt der Einführung bereits über hinreichend Content verfügen, so dass es auch von Beginn an genutzt werden kann und eine „Grundmotivation“ besteht, den Content zu erweitern.
  • Ein weiterer Faktor ist die Abgrenzung von Informationen.
  • Eine mittelfristige Anpassung der Unternehmenskultur in Bezug auf das Prozessbewusstsein sollte stattfinden und gewährleistet werden. Dazu zählt sicher auch, dass keiner „schief angesehen“ wird, wenn er/sie sich einen Clip ansieht und dabei Ohrstöpsel trägt.

Was gehört in eine Wissensdatenbank?

Sicher gibt es hier keine allgemeingültige Formel denn es ist von Branchen zu Betrieb höchst unterschiedlich. Hier ein Versuch, einer eher „allgemeinen“ Auflistung von Beispielen.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass es sicher auch Informationen gibt, die nicht Abteilungsübergreifend zur Verfügung stehen dürfen
(Stichwort: Abgrenzung von Informationen!)
Weiterhin ist das Einstellungs-Datum einer Information von Wichtigkeit!
(Stichwort: Wie aktuell ist diese Information). Dabei ist „Aktualität“ nicht mit „Gültigkeit“ zu verwechseln.

  • Verfahrensbeschreibungen über interne Vorgänge / Definition von Geschäftsprozessen
  • Definition von Arbeitsabläufen
  • „Gebrauchsanweisungen“ über technische Geräte
  • Auch „Banalitäten“ wie Übersichten von Zuständigkeiten, Mitarbeiterlisten (Abteilung), Telefonlisten und dergleichen sind für die Aufnahme überlegenswert
  • Erfahrungen aller Art und Form (auch Erfahrungen mit Kunden, Produkten, Artikeln, Maschinen…)
  • Beschreibungen über Einstellungen von Software, Hardware, bis hin zum Umgang mit dem Kopierer
  • Beschreibungen technischer Probleme und deren Lösung
  • Übersicht der in der Anwendung befindlichen Geräte
  • Ein Forum-ähnlicher Aufbau kann u.a. sinnvoll sein.

Techniken Methoden / / Verfahren / Aufzeichnungsarten

  • Text in Form von Artikeln (auch Microartikel)
  • Interviews ausscheidender Mitarbeiter
  • Unternehmens- Wiki (z.B. Confluence)
  • Unternehmens-Twitter / Microblogging-Software (z.B. Laconica, Echowaves, Mini-Twitter, Just-Software, cynapse)
  • Unternehmens-Facebook
  • WordPress (Blog-System)
  • Sharepoint (die teurere Variante, erfordert aufwändigere Wartung)
  • Videoaufzeichnungen (Lernfilme, vorzugsweise kurze Clips z.B. über Softwareanwendungen) bsp. mit Jing
  • Folien (slideshare), Tweets, Fragen (Unternehmens-Forum), Videos (Lernfilme), Webcast, PDFs
  • Übergreifende Suchfunktionalität (Volltextrecherche), „Bedeutungssuche“ (sematische Suche ‑>Erfordert eine gute (assoziative) Verschlagwortung von Text, Folien, Videos etc.

WordPress, das System für Arme?

Keineswegs! WordPress basiert auf PHP, MySQL und was das Backend betrifft, handelt es sich sicher um ein zukunftsorientiertes System. Zumindest ist die Portabilität aufgrund allgemeiner Kompatibilitäten weitgehend gewährleistet. Bestechend an dem System ist zum einen, dass es kostenlos und mit sog. Widges“ oder „Plugins (auch häufig kostenlos aber nicht umsonst;-) schier endlos erweiterbar ist. Es bestehen Verschlagwortungsmöglichkeiten für Artikel und Seiten (aus denen u.a. Word-Clouds erstellt werden können), die übergreifende Suchmöglichkeit funktioniert sehr gut! Es ist also kein Wunder, dass sich WP großer Beliebtheit erfreut (lt. Ion Burke (wordpress.com) ca. 50.000 neue Blogs täglich). Die Installation ist zwar „etwas gewöhnungsbedürftig“ aber dann sehr gut einzustellen, zu bedienen und zu warten.

Moderation

Wichtig ist, dass ein Wissenstransfer-Management-System moderiert wird. Ein nicht-moderiertes System stirbt mitunter kurz nach der Einführung, ein System „lebt“ nicht von selber.

Zu den Aufgaben eins Moderators (Content-Manager) gehören u.a.:

  • Mitarbeit bei der Entwicklung des Systems (ggf. in enger Abstimmung mit der IT-Abteilung)
  • Aufräumen des Systems (u.a. verschieben falsch zugeordneter Einträge)
  • Technische (und optische) Anpassungen
  • Überprüfung der Qualität von Beiträgen
  • Ggf. Anpassungen von missverständlichen Formulierungen (vorzugsweise erst nach Nachfrage)
  • Weiterleitung von Anfragen an die kompetente Person
  • Ggf. entfernen von offensichtlich sinnfreien oder gesetzeswidrigen Einträgen
  • Idealerweise trägt der Moderator ebenfalls dazu bei, die Wissensdatenbank zu füllen und regelmäßig die Aktualität der Informationen zu verifizieren und ggf. zu korrigieren oder Update-Informationen weiterzuleiten.
  • auch die o.g. Mitarbeiter-Zufriedenheits-Untersuchen kann gut in den Aufgabenbreich passen
  • Und nicht zuletzt: „ansprechbar sein“

Entscheidend bei der Auswahl eines Systems ist nicht zuletzt die Portabilität (Plattformunabhängigkeit) des Backends. Es ist nicht einfach einzuschätzen, wie sich ein System entwickeln wird, ob also gewährleistet ist, ob das System, für das man sich entschieden hat oder entscheiden möchte, in den nächsten 10 Jahren technisch noch relevant ist, und eine Wissensdatenbank sollte durchaus auf die Zukunft gerichtet sein.

Geschickt verborgen…

Posted on | März 9, 2012 | No Comments

Auswertungen und Aussagefähigkeit beruhen auf den Säulen von Vertrauen in die „Korrektheit“ der Daten. Falsch bereinigte oder konsolidierte Daten führen zu falschen Aussagen und stellen mitunter die Basis für falsche Entscheidungen dar.

Wie aber ist es mit absichtlich „verbogenen Tatsachen“? Dafür eignen sich Histogramme / Häufigkeitsverteilungen allerbestens.

Ein Beispiel: Die Logistik einer Lagerhalle wird überprüft. Zu diesem Anlass wird untersucht, welche Mengen (Einheiten) von Artikeln ab einer bestimmten Größe bewegt werden. Auf Basis der Daten für einen bestimmten Zeitraum (bspw. ein Jahr) ergibt sich folgende Verteilung:

Der zuständige Leiter der Transportwege zwischen Lager und Versand möchte aber die Wege verbreitern um die Sicherheit zu erhöhen und benötigt dafür ein „plausibles“ Argument. Was eignet sich besser, als nachzuweisen, dass in erster Linie GROße Mengen transportiert werden:

Der „Finanzminister“ des Unternehmens steht dieser Investition tendenziell ablehnend gegenüber (was bekanntlich das Hauptanliegen aller Finanzminister ist) und weist nach, dass in erster Linie GERINGE Mengen bewegt werden:

Das bemerkenswerte daran ist, die sämtliche Diagramme auf Basis DER SELBEN Daten ermittelt wurden. Werden diese Ergebnisse bei Besprechungen bzw. Präsentationen als unterstützende Folie eingeblendet, wird der jeweilige Gegenüber (die die Daten ggf. nicht kennt) geblendet, zumal der Vortragende selbstverständlich darauf achtet, dass die Folie mit der Hauptaussage nur so lange stehenbleibt, bis die gewünscht Aussagewahrgenommen wurde und keiner auf die Idee kommt nachzufragen, WIE sich dieses Ergebnis erklärt.

WIE aber kommen Sie zu der „korrekten“, neutralen und seriösen Betrachtung zur „kurzen Verifikation“ des Ergebnisses? Welche Fragen müssen Sie stellen?

Hier die wesentlichen Kennzahlen:

1.: Wie lautet die Spannweite der Werte?
Die Spannweite ergibt sich aus dem kleinsten und dem größten Wert der zugrunde liegenden Daten, also
Spannweite = maximaler-Wert – minimaler-Wert
Hier können Sie bereits erkennen, ob die Stufungen (Klassen) der Verteilung seriös ist. Lautet der größte Wert bspw. 8.000, die Klassen hören aber schon bei 5.000 auf, sollte das verdächtig erscheinen. Analog dazu sollte es auch auffallen, wenn der kleinste Wert 100, die Klassen beginnen aber erst bei 2.000 sollte das ebenfalls als „bemerkenswert“ zur Kenntnis genommen werden und ggf. zu Nachfragen führen.

2. Wie erklären sich die Stufungen (Klassen)? Sind die Intervalle unregelmäßig? Ist evtl. auffällig, dass sich die Intervalle in eine bestimmte Richtung „verdichten“? Wenn ja, fällt die Streuung auch entsprechend „aus“ aber nicht unbedingt „auf“.
Entspricht die Anzahl der Stufen in irgendeiner Weise der Spannweite?

Hier ein Beispiel mit einer Verdichtung in den ersten und den letzten Stufungen, eine markante Streuung ergibt sich somit in der Mitte:

Es kann im Einzelfall aber auch sein, dass diese „Intervallverdichtung“ durchaus begründet ist, bspw. Um einen bestimmten Bereich gesondert zu betrachten, dann aber sollte auch ein Hinweis erfolgen.

Kurz und klein: Mit Histogrammen und Verteilungen kann eine Menge ausgesagt oder eben auch verschleiert werden. Tür und Tor für Manipulationen sind weit offen. Wer aber die Regeln einer Verteilung versteht, ist weitgehend gefeit.

Wie gut, dass niemand weiss…

Posted on | Februar 1, 2012 | No Comments

…wo in meinen Daten die Informationen stecken.

Naja, Spaß beiseite. Im Grunde handelt es sich um ein Ärgernis, das in allen Unternehmen von klein bis groß anzutreffen ist. Mitarbeiter kämpfen sich durch gigantische Ordnerstrukturen und verstecken dort Ihre Daten. Zwar sind natürlich (fast) alle Unternehmen in irgendeiner Weise zertifiziert, auch die Informationsstrukturen sind im Grunde definiert
(Stichwort ISO9000soundsoviel).

Aber: Theorie ist ISO, Praxis ist Excel.

Der Klassiker: Auswertungsdaten werden in Excel-Arbeitsmappen nach Jahren, je bestehend aus 12 Tabellenblätern (von Januar bis Dezember) auseinandergerissen. War das noch zu XLS-Zeiten zweckmäßig, ist das seit XLSX nicht mehr begründbar. In XLS-Dateien konnten lediglich 65.536 Zeilen abgebildet werden, in der XLSX-Variante 1.048.576, das ist immerhin 16 mal soviel. Aber man gewöhnt sich an das Verfahren, dabei wäre es kein großer Aufwand, die Daten (auch jahresübergreifend) zusammenzufassen. Auch die Mächtigkeit des immerhin kostenlosen Add-Ins Powerpivot (ab V.2010) hat sich in den Unternehmen noch nicht herumgesprochen.

Oder: Es werden Duplikate und erhebliche Redundanzen mit nennenswerten Anomalien geführt; Motto: “in meiner Kundentabelle wohnt Firma XYZ in Heidelberg und nicht in Stuttgart” bzw. “die ABC-Membran hat doch die Artikelnummmer 4711 und nicht 0815″. Sind die Daten schlecht gepflegt, drohen falsche Abrechnungen und Auswertungen. Überhaupt besteht bei Auswertungen meiner Erfahrung nach eine erstaunliche “Gläubigkeit” an die Korrektheit der Datenbasis.

Die Datenqualität leidet erheblich, die Informationen “ver-dschungeln” sukzessiv, die Zusammenführung ist oft sehr problematisch.
Lt. Computerwoche (data-expert-lounge) büßen Unternehmen bis zu 25 Prozent ihres operativen Gewinns in Folge schlechter Datenqualität (DQ) ein [http://www.computerwoche.de/software/bi-ecm/1938325/].
Lt. Forrester-Umfrage Trends In Data Quality And Business Process Alignment unter großen US-Unternehmen ist 18 Prozent der befragten Unternehmen das Zusammenspiel von Business Process Management (BPM) und Datenqualität nicht bewusst.
Es handelt sich eben nicht um ein nice-to-have-Thema (wird aber teils noch immer so gesehen)

Unter Business-Intelligence (BI) stellt man in der Regel hochgezüchtete Softwaresysteme vor, aber auch das muss nicht unbedingt sein, denn wie lautet das Ziel von BI? Ganz einfach: Die Ermittlung von Kennzahlen. Es ist nicht immer gleich zwingend erforderlich eine hochkomplexe Software zu entwickeln oder zu erwerben mit der man zum Mond reisen könnte.

In wenigen Schritten zur Lösung:

  • zuallererst: Eine Daten-SICHTUNG (welche Daten liegen in meinem Unternehmen überhaupt vor), Prüfung nach Relevanz und Aktualität (gute Daten / schlechte Daten)
  • die Bereinigung der Daten (Duplikate raus und überprüfen auf Korrektheit, ggf. vervollständigen der Daten – Stichwort “Datenhygiene”)
  • Die Zusammenführung wesentlicher Daten unter einheitlichen Strukturen
  • die klare Trennung von Stammdaten und Bewegungsdaten
  • eine klare Ablagedefinition der Daten
  • die eindeutige Kennzeichnung von Sicherungen und
  • eine klare Zuständigkeitsdefinition – wer darf was ändern/anfügen/löschen – und trägt somit die Verantwortung für Korrektheit und Aktualität der Daten   sowie
  • Die Ermöglichung von Daten-Verknüpfungen

würde bereits eine erhebliche Erleichterung darstellen. Natürlich macht sich das alles nicht von selbst. Je “chaotisierter” die Datenbasis, desto aufwändiger ist zunächst die Bereinigung  aber desto deutlicher ist auch der schon bald spürbare Effekt.

“Data-quality-management” wird (zu Recht) häufig mit “Data-mining” in Verbindung gebracht. Unter diesem Stichwort werden widerum teure Programme und Tools angeboten. Für Excel wird ein ebenfalls kostenloses Data-mining-Tool angeboten. Bei gleichzeitiger Verwendung von data-mining und Powerpivot ist übrigens zu beachten, dass ERST Data-mining und anschließend Powerpivot installiert werden sollte.

Das Data-mining-Verfahren kann allerdings auch ohne den Einsatz von Software erfolgen. Der o.g. Punkt “Daten-Sichtung und Bewertung” ist im Grunde bereits Data-mining und erfordert oft nur ein hinreichendes Verständnis für Daten und eine möglichst auf Erfahrung basierende Analysefähigkeit.

Fazit: Nichts gegen Excel, ganz im Gegenteil. Nutzen Sie Excel – aber nutzen Sie es auch.

DAX-Funktionen: Das Geheimnis des kontextuellen Zusammenhanges

Posted on | Januar 23, 2012 | No Comments

Die Bearbeitung von OLAP-Daten mit Powerpivot unterscheidet sich von den bekannten Excel-Formeln und Funktionen in einigen Bereichen doch recht erheblich.

Im Gegensatz zu “reinen” Listen, lassen OLAP-Daten eher eine technische Nähe zu Datenbanken zu, die Daten werden anders aggregiert.

Bei Powerpivot werden daher Funktionen im kontextuellen Kategorien eingeteilt. Das schränkt die Anwendung von Funktionen mitunter etwas ein.

Jede Funktion kann (und sollte) in folgenden Kontexten gesehen werden:

* Zeilenkontext

* Abfragekontext und

* Filterkontext ( http://technet.microsoft.com/de-de/library/gg413423.aspx )

Microsoft beschreibt in seinem TechNet die Funktionen und Funktionsweise einigermaßen ausführlich.

Die Filter- und Wertfunktionen in DAX sind sehr komplex und leistungsstark und unterscheiden sich erheblich von Excel-Funktionen Die Auflistung scheint hier recht eindeutig. Eine Übersicht findet sich hier: http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee634807.aspx

Nur wie kann ich jetzt beispielsweise herausfinden, zu welcher der Kategorien eine bestimmte Funktion zu zählen ist? Können alle “Funktionsarten” als Tabellenfunktion sowie als Measure angewendet werden?

Dieses Video-Tutorial soll dieser Frage nachgehen und dazu beitragen, die Kontext-Betrachtung von DAX-Funktionen verständlicher zu machen.

Dieser Clip wendet sich an fortgeschrittene Excelanwender, die sich mit DAX-Funktionen befassen.

Zum Scheitern verurteilt?

Posted on | Dezember 20, 2011 | No Comments

Hier einige Punkte, die nach meiner Erfahrung ein Projekt (zumeist unnötig) zum Scheitern bringen können:

  • Zu allererst: Der Rohrkrepierer (der “Klassiker” sozusagen): In einer Gruppe / Abteilung / Firma entsteht eine Idee, die ein neues Produkt, Projekt mitunter aus einem “brainstorm” heraus gebiert (nicht selten in der berühmten Kaffee-Pause). In den meisten Fällen bleibt es bei der Idee, eine  Weiterverfolgung scheitert (vermeintlich) an Zeit, Geld und an dem Vertrauen, dass die Idee etwas “wert sei” und ein hinreichendes Interesse – und hinreichende Unterstützung – besteht, Innovation zu fördern.
  • Schlechte / unzureichende Finanz- und Ressourcenplanung: Manche Projekte starten mit einem nicht hinreichend durchgeplanten Ziel (personeller Einsatz, Bereitstellung von geldlichen Mitteln), das betrifft zum einen das zeitliche als auch das personelle und inhaltliche Ziel. In  manchen Fällen ist das auch nicht im Vorfeld auf den Punkt genau zu definieren, wenn allerdings unterwegs die Luft ausgeht, kann das (mitunter auch kurz vor Erreichen des Ziels) zum Abbruch führen.
  • Der Unfall: Ein Projekt wird aufgrund eines unvorhersehbaren Ereignisses abgebrochen, z.B. Softwaresteuerung für ein bestimmtes Produkt, das aus unterschiedlichen Gründen aus der “Palette” entfernt wird/werden muss
  • Der Feind des Projektes: In manchen Fällen wird seitens einer Abteilung ohne hinreichende Rücksprache mit einer “durchführenden Instanz” ein Ziel definiert, dass von Seiten der Hauptverantwortlichen (oder einer “übergeordneten Instanz”) nicht nur “nicht-unterstützt” sondern aktiv bekämpft wird.

Beispiel:

-Erstellung einer Anwendung mit einer Software, die von der IT-Abteilung nicht gewünscht wird.
-Erstellung einer Software, die Personaldaten mit einbezieht ohne hinreichende Rücksprache mit dem Betriebsrat oder dem verantwortlichen Datenschutzbeauftragten

  • Akzeptanzprobleme: Durchführung eines Projektes z.B. im Software-Bereich, das für den Anwender nicht akzeptiert wird weil u.a. die inhaltliche und abstimmende Rücksprache mit den betreffenden Personen fehlt(e) und das  Personal nach Fertigstellung ein Produkt “vor die Füße geworfen” bekommt, dass nicht in jedem Fall den organisatorischen Ablauf widerspiegelt.
  • Persönliche Animositäten im Projekt beteiligter Personen (die “Männerfeindschaft” – wahlweise auch die Frauenfeindschaft). Der oder die Beauftragende wird von einem Kollegen/Kollegin (oder Vorgesetzten) im Projekt derart behindert, bis das Projekt als gescheitert gilt. Beispielsweise  werden immer neue Anforderungen an das Projekt gestellt, die immer wieder erneute Kosten entstehen lassen oder gar technisch nicht umsetzbar sind mit der Folge, dass das Projekt als nicht-mehr-zielführend oder unfinanzierbar gilt. Mitunter wird dann sogar auf ein “altes” System zurückgeschaltet – und das vielleicht nur, um dem Kollegen eines “auszuwischen” und dem die entstandenen Kosten vorzuhalten bzw. sein Budget zu verpulvern.

Schon der erste genannte Punkt lässt sich häufiger als gedacht vermeiden. So sind mir Beispiele bekannt, bei denen Mitarbeiter aus eigenem Antrieb eine kleine Software, beispielsweise eine kleine Datenbank oder einen (zunächst) kleinen Makro erstellen, mit der sich eine häufig wiederkehrende Aufgabe deutlich schneller und zuverlässiger erledigen lässt. Nach nur wenigen Wochen stellt sich der eigentliche “Wert” dieser dann weiter verfeinerten Anwendung heraus die ich später (mit Unterstützung der Fachabteilung) professionell weiterentwickeln und in die Umgebung des Unternehmens fest installiert konnte.

Also: Nur Mut!

Die Cloud die keiner klaut

Posted on | November 29, 2011 | No Comments

Kennen Sie die Geschichte von der falsch verstandenen Sparkasse? Mir kam diese Geschichte vor Jahren zu Ohren, es ist aber nicht überliefert, ob es sich tatsächlich so zugetragen hat.

Eines Tages also erschien eine ältere Dame bei der Bank ihres Vertrauens und stellt einen Auszahlungsbeleg in der Höhe ihres Guthabens aus. 28.712,50€ (oder so ähnlich). Sie ging damit zur Kasse und lies sich den Betrag auszahlen. Der freundliche Mitarbeiter scherzte “na, junge Frau, wollen Sie sich nochmal so richtig was gönnen?”. “Nein, nein…” sagte die ältere Dame, zog sich mit dem Geld an einen der aufgestellten Tische zurück und ging nach ca 10 Minuten abermals zum Schalter um alles wieder auf ihr Konto einzuzahlen. Der verwunderte Bankangestellte sagte in etwa
“Aber, junge Frau, erst heben Sie ihr gesamtes Guthaben ab und nun zahlen sie es wieder ein? Wozu das alles?”
“Ich wollte nur mal nachzähen, ob noch alles da ist”.

Vermutlich finden Sie, ähnlich wie ich, diese Geschichte sehr niedlich, offenbart sie doch ein generelles Unverstehen des Systems Geld und katapultiert die Verwendung und Sicherung der Geldwerte geradezu in die Banken-Steinzeit.

Nun wissen wir alle längst, dass eine Bank keineswegs lauter kleine Kästchen (oder in Einzelfall Container) verwaltet, in der die Mitarbeiter unser Geld hineinlegen um es bei Bedarf wieder herauszugeben. Wir wissen sogar, dass eine Bank im Grunde gar nicht über das Geld verfügt über das es nach Buchbestand eigentlich verfügen müsste, aber so abwegig ist diese Geschichte im Umgang mit unseren Lebens-Alltäglichkeiten dennoch nicht. So gibt es durchaus nicht allzuwenige Leute, die vermuten, dass wenn sie den Stromversorgungsanbieter wechseln, dann plötzlich der Strom aus der Steckdose ganz woanders herkäme. Auch machen wir uns wohl seltenst ein Bild darüber, wo eigentlich die vielen Dinge landen, die wir “entsorgen”. Aus dem Auge, aus dem Sinn.

Auch machen wir uns wohl nicht allzuhäufig ein genaueres Bild darüber, wo eigentlich die ganzen Daten landen, die wir über das Internet (vorzugsweise über eine gesicherte Leitung) dem WWW anvertrauen. Mal im Ernst, haben Sie eine etwaige Vorstellung davon, WO und WIE OFT Ihre (sensibelsten) Daten gespeichert werden? Und wie lange? Gehen Sie davon aus, dass wenn Sie Daten löschen, diese Daten dann auch tatsächlich physisch gelöscht sind? Vermutlich nicht. Genauso wie der beste Müll der ist, der gar nicht erst anfällt, ist der beste Datenschutz der, wenn Daten gar nicht erst gespeichert werden. Das ist aber leider sehr naiv und es lässt sich nicht vermeiden, sich sehr ernsthaft mit dem Thema Cloud zu befassen.

Nur an wen wende ich mich jetzt, wenn es darum geht meine Daten irgendwo im Netz zu hinterlegen? GoogleDocs? Dropbox? Skydrive? Oder was? Oder erstelle ich mir (für das Unternehmen) eine “eigene” Lösung ggf. über meinen Provider? Aber über wen?

Es ist eine Frage des Vertrauens, wem ich meine Daten anvertraue, denn die beste Cloud ist die, bei der mir keiner meine Daten klaut. Für Sicherheits-Zuständige von Unternehmen ist es unumgänglich, sich mit dem Thema Cloud, Sicherheit und besonders mit dem Thema Vertrauen regelmäßig zu befassen, aber auch für Leute, die ihre (privaten) Daten im Internet sichern (wollen) ist diese Frage von hoher Relevanz. Viele möchten heute ihre Digitalbilder, Videos, Mails, Textentwürfe etc. pp. im Netz sichern, der Vorteil liegt ja auch so offenbar auf der Hand, dass darauf nicht näher eingegangen werden muss. Sehen Sie sich also genau an, wem Sie Ihre Daten anvertrauen und wenn es Grund zur Skepsis gibt, beschweren Sie sich, bzw. fragen Sie bei Ihrem Provider nach. Es zahlt sich aus.

An dieser Stelle verweise ich sehr gerne auf das Video “social network 2″ von “nice-piece-productions”. Es geht darum, dass Facebook “dichtmacht” und nun u.a. die Gefahr besteht, dass wirklich jemand an die Tür klopft um “Dein Freund” zu sein.

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Die Datenbank vom Weihnachtsmann…

Posted on | November 17, 2011 | No Comments

Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und überraschend und ohne vorherige Ankündigung. Alle Jahre wieder…
Hier ein Beispiel, welche Hektik im Einzelfall ausbrechen kann, wenn man Projekte vielleicht doch nicht so ganz zeitnah plant;-)

Dem geübten Datenbankprofil ist natürlich aufgefallen, dass traurigerweise nur noch die Hilfsweihnachtsmänner unterwegs sind (ist altersbedingt begründet), die Adressdaten werden unvollständig und nicht ausreichend nach den Regeln der Normalisierung geführt; weiterhin muss u.a. beim Packen der Geschenke-Säcke natürlich “höllisch” aufgepasst, also noch mindestens eine Plausibititätsprüfung bedacht werden, das hier nichts durcheinanderkommt. Überdies lässt die Bestellabwicklung noch Entwicklungspotential offen.

Bildnachweise:

Der Eisbär: quelle: pixelio.de (by Babsnrw)

Das Geschenk: Quelle: pixelio.de (by S. Hofschlaeger)

Familie: Quelle: pixelio.de  (by S. Hofschlaeger)

Cafe-Tasse: Quelle: microsoft-office-images

Playmobil-Bilder: selfmade (aus dem Bestand meines Sohnes;-)

Verdammt lang her…

Posted on | November 15, 2011 | No Comments

Verdammt lang her, dass ich mein erstes Programm in BASIC geschrieben habe. Das fand damals noch auf einem XT statt, ein Rechnermodell, das heute kaum noch im Museum zu finden ist. Der Code war zeilenorientiert, wurde in einer Shell eingetippt und direkt vom allbeherrschenden Betriebssystem interpretiert. Sollte ein „Makro“ geschrieben werden (was damals durchaus noch nicht so genannt wurde), musste eine Datei umständlich angelegt werden. Dafür stand ein umständlicher Editor zur Verfügung, wer den nicht hatte, konnte den nicht etwa „downloaden“ sondern musste den über Diskette einspielen. Von der schon bald aufkommenden Virenproblematik (die sich anfangs ja noch als geradezu niedlich darstellte, gemessen an heutigen Vorstellungen) möchte ich hier gar nicht sprechen. Ansonsten: 5 ¼-Zoll, DS DD (also double-sided, double density!) das war echter Fortschritt , eine Festplatte war nicht zwingend vorgesehen..

die gute, alte Diskette (möge sie in Frieden ruhen)

Auch Batch-files wurden auf „recht bemerkenswerte Weise“ erstellt, aber immerhin, somit konnten System-Befehle in Serie ausgeführt werden, noch der Begriff „autoexec“ rührt aus dieser Zeit.

Programme werden natürlich seit längerem etwas anders erstellt, für Codierungsprobleme gibt es schon lange Foren. Ohne Internet ist ein Rechner eh halbwegs sinnfrei geworden. Die Programmierung zielt seit Jahren darauf ab, dem Anwender die Erstellung immer weiter zu erleichtern. „Intuitive“ Programmbedienung steht auf dem Lehrplan, das gilt auch für Anwendungsprogrammierung.

Insgesamt muss ich aber konstatieren, dass Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen noch ewig davon entfernt sind den Eindruck zu erwecken, dass Software für Menschen gemacht ist und nicht etwas umgekehrt. Wenn ich mit da beispielsweise VB bzw. VBA vor Augen führe, ist es insgesamt doch noch eine enorme Zappelei und erfordert lange und ausdauernde Erfahrung, bis ein Programm lauffähig und sicher(!) ist. “Ich schreibe mal eben ein Tool” ist einfach noch immer nicht drin. Auch die Funktions-Sprache von Excel , die durchaus als fortgeschritten gelten darf, ist noch weit davon entfernt, als “intuitv” bezeichnet werden zu können.

Wer schon mal eine Datenbank konstruiert und erstellt hat, weiß, dass strukturelle Überlegungen und Umsetzungen ohne SQL-Kenntnisse problematisch sind. Nun gibt es Quasi-Clone, die Funktions-Sprech mit SQL für BI-Tools verbindet und ebenfalls als Funktion(en) zur Verfügung stellen. Als Beispiel sei hier die DAX-Funktionssprache von Powerpivot genannt. Um diese Funktionen nun zielgerecht anzuwenden, muss ich mich nun nicht etwa nicht mehr in SQL und Datenbank-Theorie und -Terminologie auskennen, sondern ich muss die Funktionsweise in Parametern pressen und ausrücken. Bei Seminaren stelle ich fest, dass es nicht ganz einfach ist, das einem Excel-Anwender “beizubiegen” und dabei nicht allzu sehr auf Datenbanktheorie auszuweichen. Und insgesamt kommt es mir so vor, als wenn ich immer noch an meinem ersten BASIC-Programm schreibe. Allzu viel hat sich im Grunde noch nicht wirklich getan in dem Versuch, Software für Menschen zu machen.

GalaxY und iPad4 – und täglich grüßt das Murmeltier

Posted on | Oktober 14, 2011 | No Comments

Wie der Hype um das golgene Kalb der neuen Version eines neuen iPhone gezeigt hat, sammelt sich stets eine große Koalition der Willigen um die stets  neuesten technischen Errungenschaften der Moderne. Dabei geht es durchaus nicht in jedem Fall darum, dass im Vorfeld kritisch untersucht wird, ob der postulierte, neue Nutzen denn auch wirklich zweckmäßig und gewinnbringend ist, ja durchaus noch nicht einmal, OB es denn überhaupt einen neuen Nutzen gibt. Hauptsache, eine neue Versionsnummer befindet sich auf dem Gerät oder auf der Startseite der neuen Software – und damit kann bekanntlich immer auch etwas angegeben werden.

Danach befragt, geben die Aktualitäts-Hochgeschwindigkeits-Hype-Nerds interessanterweise an, dass die “Gier” (auch die Neu-Gier) nach der neuesten Entwicklung eben diese neuen Entwicklungen nicht nur fördern sondern geradezu erst ermöglichen, frei nach dem Motto “durch die frühe Investition in neue Technik, ermögliche ich die Finanzierung neuer Entwicklungen und fördere damit Innovation”. Soweit so gut. Das erfreut die Entwickler sicher sehr.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Bekanntgabe von Windows 95 (dessen Folgeerscheinungen vermutlich erst ab Windows 8 abgelöst werden). Eine “neue” Zeit sei angebrochen, der Startbildschirm verkündetet gar “Sie starten Windows 95 zum ersten Mal” (zumindest beim ersten Mal;-). Ein bemerkenswerter Run auf dieses Betriebssystem führte zu langen Schlangen vor den Ausgabestellen, ähnlich wie heute auf die öffentlichen Ausgabestellen von modernen Mobilfunkgeräteeinheiten.

Für Historiker: Der Microsoft Windows 95 Startup Sound:

Ein mittleres Replikat der Apple-OS ließ den geneigten Benutzer jedoch recht bald zur Ernüchterung kommen. User (besonders im unternehmerischen Bereich) sind heute deutlich vorsichtiger wenn es um Update / Änderung eines Systems geht. Windows Vista hat das zum Beispiel gezeigt, viele Unternehmen haben diese Version einfach übersprungen und erst mal abgewartet.

Diese Entwicklung finde ich durchaus sehr erfreulich, denn im Gegensatz zu den o.g. Versionsjägern frage ich mich, ob der enorme Hype nicht im Einzelfall zu früh in Erscheinung tritt und eine ausgereifte (!!) Software oder eben auch Hardware (oder auch beides) zuweilen verhindert, da entweder die herstellenden Unternehmen unter einem enormen Zeitdruck stehen, ihre Produkte zu einem bestimmten Zeitpunkt (und dabei gilt: früher als die Konkurrenz) auf den den Markt zu drücken, oder da Projekte ebenfalls in einem zu engen zeitlichen Rahmen laufen und dabei ein Projekt noch vor der ausführlichen Testphase (und dadurch vor der eigentlichen Produktreife) abschließen – was dann widerum in nicht wenigen Fällen dazu führt, dass dann eben “nachgebessert” werden muss.
Manche Unternehmen leisten sich sogar eine ausgereifte Testumgebung, in der nach definierten Intervallen Produktionsdaten eingespielt und anhand dieser Testdaten ausprobiert werden können. Wirklich lobenswert.

Hoch damit – “Monitoring” einmal anders

Posted on | Oktober 4, 2011 | No Comments

In der IT-Branche ist es durchaus nicht unüblich, dass man sich stundenlang vor dem Monitor konzentriert. Die Ausarbeitung von Abläufen, die Umsetzung in Webseiten, Codezeilen,  Auswertungen, Dashboards, SQL-Queries etc. erfordern “Sitzfleisch”.

Vor einigen Jahren hatte ich in meinem Büro einen angesehenen Physiotherapeuten zu Gast, da er ein Rechnungsauswertungstool für seine Praxis benötigte, und sich damit vertrauensvoll an mich wendete. Er sah mir eine Zeitlang bei der Umsetzung seiner Vorstellungen zu diesem Thema “über die Schulter” und sagte dann: “wissen Sie, wie Sie da sitzen?” Mit einer “dezenten”, aber angekündigten Übertreibung, nahm er eine Körperhaltung an, die ich schon mal im Zoo bei den Affen gesehen habe.

Ich bin nun durchaus nicht unsportlich oder “unbewusst”. Auch begehe ich jeden Morgen mit etwas Gymnastik, aber das brachte mich doch zum schmunzeln. Ich fühlte mich sogar bis zu einem gewissen Grad “erwischt”, denn an manchen Tagen kenne ich durchaus auch das Gefühl von Nackenverspannungen (oder Schlimmeres).

“Stellen Sie Ihren Monitor höher! Mindestens in etwa auf Augenhöhe”.

Schon mal was von Arbeitsplatz-Ergonomie gehört? Haben Sie sicher. Ich auch. Das Thema nehme ich auch sehr ernst. Zumindest wenn ich darüber lese. Ich bin seinerzeit diesem Rat des Physiotherapeuten unverzüglich und nachhaltig gefolgt und habe den Effekt auch unverzüglich (und nachhaltig!) verspürt!

Kürzlich kam ich mit einer Kollegin in’s Gespräch, sie klagte über Nackenverspannungen und ich erzählte ihr von diesem denkwürdigen Ereignis.

Hoch damit! Ich kann es nur bestätigen. Wenn Sie mit einem Notebook arbeiten, legen Sie etwas wie z.B. ein Buch unter das Gerät um es hinten etwas anzuheben -  oder auch etwas mehr. Ich kann es Ihnen wirklich empfehlen. Oder besser noch: Schaffen Sie sich einen zusätzlichen, separaten Monitor an und richten Sie diesen “mit sich auf Augenhöhe” aus. Es zahlt sich aus. Auch in den Arztrechnungen. Und auch in der Konzentration. Und auch im Gesamtempfinden!

von der Menschwerdung bis zum Notebook

Pettersson und der große Crash

Posted on | Oktober 2, 2011 | No Comments

Kennen Sie Pettersson und Findus? Wenn nicht, Ihre Kinder kennen die Geschichten bestimmt. Schauen Sie sich evtl. mal “Die Geburtstagstorte” an. Es geht in dieser Geschichte darum, dass Pettersson seinem Kater eine Geburtstagstorte backen möchte und dazu Mehl zu kaufen beabsichtigt. Aus diesem Anlass müsste er in’s Dorf fahren, das klappt aber leider nicht, weil das Fahrrad platt ist. Daher muss er in den Schuppen um Werkzeug zu holen um das Rad zu reparieren. Leider ist der Schlüssel in den Brunnen gefallen und er benötigt eine Angel. Die ist leider auf dem Dachboden des Schuppens und dazu benötigt er eine Leiter, auf dieser hält aber leider gerade der Stier ein Nickerchen und um diesen wegzulocken ist das Grammophon zu reparieren o.ä. und anschließend ist wieder ein gewisser Aufwand erforderlich und so weiter und so fort.

Es geht dann also in dieser Geschichte unentwegt darum, ein aktuell anstehendes n-verschachteltes Problem zu lösen und dabei aber das Gesamt-Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, nämlich, falls das in Vergessenheit geraten sein sollte, eine Geburtstagstorte zu backen.

DAU Jones versteht die Welt nicht mehr

Wenn ich die immer verschachtelter werdenden Wirtschafts-News verfolge, insbesondere unter Berücksichtigung der Börsen-Ticker, und dabei Nachrichten von Derivaten auf Derivate und Leerverkaufsverboten, Optionsscheinen und besonderen Termingeschäften, Futures, Forwards und Kassa, Hedge-Fonds und die teils erstaunlichsten Wetten auf Wetten etc. in dichter Folge verabreicht bekomme, verdichtet sich bei mir im Einzelfall der Eindruck, dass Pettersson das Ziel aus den Augen verloren zu haben scheint. In der n-hoch3-fachen Verschachtelungstiefe und der m-abweichenden Problematik ist möglicherweise verloren gegangen, um was es “eigentlich” geht (was auch in dem Kino-Film “der Große Crash” recht eindrucksvoll zum Ausdruck kommt). So manche (teils selbsternannten) Fachleute, die ich dann gelegentlich gerne mal nach Details befrage, sind nicht immer wirklich ausnahmslos in der Lage, das Problem für mich nachvollziehbar darzustellen.

Vor einigen Jahren, kam mir ein Satz zu Ohren, dessen Weisheit sich mir einprägte: “Wer nicht in der Lage ist, ein noch-so-komplexes Problem einem Laien in wenigen Sätzen begreifbar darzustellen, hat das Problem selber vermutlich nicht verstanden”. So weit möchte ich nicht in jedem Fall gehen.

Seit Jahren bin ich als Trainer tätig und immer, wenn in einem meiner Seminare ein Teilnehmer etwas nicht begriffen oder den Faden verloren hat (was bei komplexen Themen durchaus schon mal vorkommen kann), erinnere ich mich an diesen Satz und konzentriere mich darauf, zunächst zu erläutern, um “was” es inhaltlich (zunächst also nicht “technisch”!) geht. Ggf. ist es erforderlich, das Seminarthema dazu temporär zu verlassen und die Problematik noch mal ganz anders anzugehen und anzudenken. In der Regel gelingt es dann auch wieder zum Thema zurückzufinden.

Auch in der Anwendung von Programmen, der Verwendung von Funktionen, dem Aufbau komplexer Dashboards und der Erstellung von zig Code-Zeilen dringt man schon mal in Bereiche vor, die einen nötigen, Funktionen zum funktionieren zu bringen, damit weitere davon abhängende Prozeduren an’s Laufen kommen, die erforderlich sind, um weitere Funktionen zu starten, die andere Prozeduren starten etc. pp.

Pettersson ist also dabei das Grammophon zu reparieren um den Stier zu verjagen, soll heißen: in einer n-fachen Verschachtelungstiefe kann sich durchaus das Gespür für das Gesamtproblem verflüchtigen.

Man muss also stets darauf achten, dass am Ende auch wirklich eine Geburtstagstorte dabei herauskommt :-D .

Denali CTP3 – Stand der Dinge

Posted on | September 30, 2011 | No Comments

Für Excel steht seit der Version 2010 das Add-In Powerpivot zur Verfügung und seit einigen Monaten macht “Denali” von sich Reden.

Hier eine kurze Zusammenfassung zum Stand der Entwicklung.

Bei Denali (SQL-Server 2012) handelt es sich um eine (nennenswerte!) Weiterentwicklung in der Nutzung des bishierigen Powerpivot-Standards auf Basis einer abgespeckten SQL-Server-Variante (also eines CUBEs) auch benannt als “Powerpivot V2″, Fertigstellung Anfang 2012. In Erwartung dieser Version wurden 2011 schon zugesagte Erscheinungstermine für Powerpivot-Bücher verschoben.

Es handelt sich bei Powepivot V2, um eine “in-Memory”-Database, einen OLAP-Cupe (Datenwürfel) eine Art SQL-Derivat, die es dem Anwender und Programmierer ermöglicht, Abfragen der Art von Excel-Funktionen zu formulieren.

  • Eine gelungene Übersicht der “Tops” findet sich bei JJ’s Blog. Auch DAX wird weiterhin eine Rolle spielen.  Hier ein Beispiel für: “Find and Search in Denali” (Kasper de Jong)


Die Suchtmaschine

Posted on | September 27, 2011 | No Comments

Gerade wurde ausgiebig über das Thema Internetsucht debattiert (auch ohne dass dieser Begriff  genauer definiert oder wissenschaftlich hinreichend beleuchtet wurde). Bei Twitter wurden dazu im Sekundentakt Tweets veröffentlicht. Jetzt ist die Suchtmachine Google 10 Jahre alt geworden und es zeigt sich, dass eine seinerzeit als “nicht unbedingt erforderlich”  eingeschätzte Maschine (schließlich gab es ja bereits einige große Suchmaschinen) nicht nur den Such-Markt, sondern “den Markt an sich” beherrscht.

Unter SEO kann folgendes verstanden werden: WIE gestalte und optimiere ich meinen Internetauftritt derart, dass die Firma Google Suchergebnisse an den Anwender so zurückgibt, dass die Wahrscheindlichkeit, dass “meine” Seite dabei auf der ersten Google-Seite der Suchergebnisse erscheint, möglichst hoch ausfällt.

die Suchtmaschine :-D

Google befragte den Angaben zufolge 11.000 Unternehmen, wie sie die Dienst nutzen. Dem Ergebnis scheint entnommen werden zu können, dass das Marketing-A&O die genannte Optimierungsmethode gewidmet zu sein scheint, einschließlich Adwords, Analytics & Co.  “Was die Googlesuche nicht auf der ersten Seite ausspuckt, findet im Internet nicht statt” [Zitat ZDF].

Kann das aber alles sein? Zitat von Joachim Graf zum Thema SEO-Märchen
(Search-Engine-Milchmädchenrechnung): ” Schließlich bringe nicht jeder Euro, der in Google-Suchwortanzeigen gesteckt wird, automatisch Ertrag – geschweige denn zwölf Euro. ” … “Der Umsatz geht hoch, aber der Gewinn nicht. Suchmaschinen-Optimierung ist eine immer komplexer werdende Materie. Das kann man immer weniger mal nebenbei machen. Die TV-Werbebudgets planen ja auch in der Regel Menschen, die wissen was sie tun.”

Sich derart auf die Virtualität zu verlassen, scheint mir etwas zu “gläubig”, wenngleich natürlich nicht unterschätzt werden darf, dass sich tatsächlich sehr viel zum Thema Informationsbeschaffung (BESCHAFFUNG!) auf das Internet verlagert hat. Aber existiert wirklich eine derart weit verbreitete und teilreflektierte Grundgläubigkeit, dass auf diese Weise(n) Kunden und das Kundenvertrauen(!) an die SEO-Optimisten  verkauft werden kann? Nicht jedes Unternehmen ist ein Reisebüro (Focus: Jeder fünfte Deutsche buchte im Internet) und hieß es nicht kürzlich noch “frag nicht Google, frage Deine Freunde” (wobei hier die belanglosen Kontakte von Facebook gemeint waren)?.

Interessanterweise haben sich übrigens in den letzten Jahren dennoch einige Unternehmen von der Online- in die Offline-Welt gewagt (und im Einzelfall gewonnen).

Zum Thema “Informationsbeschaffung” sei an dieser Stelle übrigens folgender Beitrag vom Deutschlandfunk empfohlen: Internetbildung oder: Vom Verlust der Übersicht (verbunden mit dem Hinweis, dass der Autor nicht ausnahmslos mit der in dem Beitrag zu Ausdruck gebrachten Meinung übereinstimmt, da in dem Beitrag m.E. zu sehr davon ausgegangen wird, dass Information und Bildung nahezu ausschließlich auf das Internet und Suchmaschinen beschränkt wird)

keep looking »
  • ->

  • tweets:

    "Trotz des digitalen Raums steigt der Papierverbrauch. 44% d. Papiers werden in D. zum Beschreiben und Bedrucken benutzt http://t.co/SCqYCwAm"
    "Suchmaschinenverteilung lt. seo-united im Mail 2012 in Deutschland: Google: 81.9% (-0.7), Bing 5.5% (+0.1). Welch ein (Miss)Verhältnis"
    "Forscher des Fraunhofer-Instituts haben Dropbox, CloudMe etc untersucht und starke Mängel festgestellt. Selbst Suchmaschinen finden Auszüge"
    "Ein System das nicht lebt ist tot! http://t.co/2chMaC1d #Wissensmanagement #Foren #Groups #Xing"
    "Sharer müssen bewusster Handeln! http://t.co/EMRfEqQU #TAZ"
    "Droht ein neuer Browser-Krieg? http://t.co/HNwMT9t6"
    "Wie ist es denn um #LTE bestellt? http://t.co/sMfKpE8O"
    "Zahlen Sie doch mit Antigeld http://t.co/UEti4Ygd #dradio"
    "Das Problem sitzt vor dem Rechner? Quatsch! Das Problem steht immernoch vor dem Anwender! Ich warte noch auf Software, die den User versteht"
    "Welchen Weg nimmt Ihre Mail bis zum Empfänger (und andere Hinweise zum Thema Mail) http://t.co/vPTTOmFk"
    "Was passiert an einem "typtischen" Internettag? Infografik: http://t.co/8JhDFs7E"
    "Der Richter Gary Brown aus New York ist der Meinung, dass eine IP-Adresse nicht zur Bestimmung von Personen verwendet werden kann:..."
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